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Happiness und Hormone

Coucou sunshine,

wir sind schon in der vierten Woche unserer kleinen, sommerlichen Happy Therapy angekommen! Letzte Woche tauschten sich unsere Beauties über Happy Food aus und Luisa kam so richtig auf ihre Kosten. Als große Hobbyköchin und Foodista par exellence brachte sie die Vorzüge von Trypthophan in Lebensmitteln aufs Tablett und gab so einige Tipps zum Besten, wie man sich mittels geschickter Lebensmittelwahl glücklich essen kann. Alice wäre nicht unsere Alice (vielleicht erinnerst Du Dich, Fräulein Oberschlau aus der Runde), wenn sie nicht noch eins obendrauf setzen müsste.

„Ja,ja, ist ja schön und gut, aber alle tollen Lebensmittel helfen nicht viel, wenn Deine Hormone verrückt spielen! Ich habe jeden Monat spätestens ab Mitte meines Zyklus‘ Schlafprobleme und wenn meine PMS zuschlägt, hilft nicht mal mehr tonnenweise Schokolade! Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Hormone immer mehr verrückt spielen.

Daraufhin meldet sich Charlotte, unsere Mama der Runde: „Davon kann ich ein Lied singen, vor der Schwangerschaft und der Geburt hätte ich nie geahnt, WIE sehr wir von unseren Hormonen beeinflusst werden!“

Marlene wurde es daraufhin zu bunt und verkündete: „Keine Panik meine Lieben, ja, wir Frauen werden besonders stark von unseren Hormonen beeinflusst, aber man kann eine Menge tun, um sie schön in Balance zu halten. Man muss sich nur drum kümmern, weil jeder Lebensabschnitt etwas andere Maßnahmen erfordert! Ich erzähl Euch mal, was ihr tun könnt, um Eure Hormone schön in Balance zu halten:

Hormone und Neurotransmitter moderieren unsere Gefühle des Wohlbefindens und Lebensstilfaktoren beeinflussen sie. Das ist nun mal so, aber ich verrate Euch jetzt mal die fünf wichtigsten Glückshormone und Neurotransmitter, sowie Möglichkeiten, sie zu stärken.

Dieses Glückshormon ist ein Neurotransmitter, der das Belohnungssystem Deines Gehirns antreibt. Wenn Du bei der Arbeit gelobt wirst, weil Du gute Arbeit geleistet hast, bekommst Du einen köstlichen Dopamin-Hit, der zu einem Gefühl des Wohlbefindens führt. Es treibt aber auch vergnügungssüchtiges Verhalten an. Steigert es, indem Ihr Euch realistische Ziele setzt (z.B. den Schreibtisch aufräumen oder den Trainingsplan einhalten) und sie auch erreicht. Du selbst und Deine Happiness sind Prio. Wie im Flugzeug meine Lieben: Erst Dir selbst helfen, dann den anderen!

Dieser stimmungsaufhellende Neurotransmitter wurde durch SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) Antidepressiva bekannt, die den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen. Der effektivste und natürlichste Weg, den Serotoninspiegel zu erhöhen, ist die tägliche Bewegung. Das ist ein Grund, warum ein flotter Spaziergang Wunder für deine Stimmung bewirkt. Nimm Dir einfach 10 Minuten Zeit und sieh zu, dass Du ins Schwitzen kommst. Treppensteigen geht auch, Hauptsache Du kommt kurz und ordentlich aus der Puste

Oxytocin ist sowohl ein Neurotransmitter als auch ein Glückshormon und wird oft „das Liebeshormon“ betitelt. Forscher der Claremont University in Kalifornien haben seine Wirkung auf Frauen umfassend erforscht und die Oxytocin-Ausschüttung mit der Lebenszufriedenheit in Verbindung gebracht. Es könnte eine größere Rolle in der Physiologie und dem Glück von Frauen spielen als bei Männern. Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen und freundlich zu anderen zu sein, stimuliert Oxytocin. Seht ihr Mädels, wir machen alles richtig!

Dieses Glückshormon hilft bei der Bildung von Serotonin, schützt Dich vor Gereiztheit und Angstzuständen und hält Deine Stimmung konstant. Östrogen nimmt mit den Wechseljahren ab und auch Lebensstilfaktoren wie Rauchen und extremer Sport können es senken. Das Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron in der Perimenopause kann sich ebenfalls negativ auf die Stimmung auswirken. Und die geht unter Umständen schon früher los als man denkt! Lasst mal einen Hormonsatus machen, das kann sich bei dauernder Gereiztheit echt lohnen! Stresshormone wie Cortisol stören übrigens die Ausschüttung, Wirkung und Funktion der beiden Glückshormone. Hormonyoga soll da Wunder wirken …

Es hilft uns, gut zu schlafen und beugt Angstzuständen, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen vor. Der Spiegel dieses Glückshormons sinkt, wenn Frauen nach dem 35. oder 40. Lebensjahr in die Perimenopause kommen. Dies kann übrigens durch übermäßigen Stress und ungesundes Essen beschleunigt werden. Man kann das durch eine gesunde Ernährung gut abfangen, aber auch eine Hormonersatztherapie mit bioidentischem Progesteron und Östrogen kann enorm helfen. Sprich mit Deinem Arzt, um mehr zu erfahren. Fun Fact: Über 95% aller Gynäkologinnen schwören selbst auf bioidentische Hormone, die mit den Kloppern aus der Vergangenheit nicht mehr viel zu tun haben.
Aber es gibt auch natürliche Wege zur Steigerung deiner Glückshormone …

Musik zu hören ist eine fabelhafte Möglichkeit, einen Dopamin-Hit zu bekommen: In einer Studie aus dem Jahr 2011, die in Nature Neuroscience veröffentlicht wurde, berichteten Forscher der McGill University, dass das Hören von Musik, die Du liebst (vor allem, wenn sie Dich „chillen“ lässt), einen Schub an Wohlfühl-Dopamin erzeugt.

Kohlenhydrate erhöhen den Serotoninspiegel, was teilweise erklärt, warum wir uns nach süßen, stärkehaltigen Lebensmitteln sehnen, wenn wir uns schlecht fühlen. Für den besten Stimmungsschub mit den geringsten negativen Auswirkungen, wähle gesunde, ballaststoffreiche Kohlenhydratquellen wie dichtes Vollkornbrot oder Quinoa.
Aber eins bringt das Oxytocin immer hoch: Zeit mit den Liebsten verbringen und darauf stoße ich an!“

Die anderen Mädels verdrücken fast ein kleines Freudentränchen, denn allen wird bewusst, wie unglaublich wichtig unsere verbindlichen, stabilen Beziehungen sind und wie unglaublich glücklich dieser Freundinnen-Trip alle macht.

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