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Happy Foods

Coucou sunshine,


unsere Marlene hat in unserer Happy Therapy der letzten Woche erfahren, wie sie sich selbst weniger unter Stress setzt und ihre Vorhaben am besten anpackt, ohne gleich in die Überforderung abzurutschen. Charlotte hatte gleich einige gute Ratschläge parat, die auch bei den anderen Mädels auf offene Ohren stießen – denn die Motivation für eigene Ziele auf Dauer aufrechtzuerhalten, ist manchmal gar nicht so leicht. Gleich im Anschluss schaltete sich unsere Hobbyköchin Luisa in die Diskussion ein und sagte:

„Wisst ihr eigentlich, dass alles, was hier auf unseren Tellern liegt für gute Stimmung sorgt?“

„Klar, schließlich sind wir im Urlaub und schlemmen mit Freunden, wie soll das nicht die Stimmung heben?“, warf Alice ein. „Ja, ja, aber manche Nahrungsmittel machen eben glücklicher als andere und das liegt am sogenannten … 

(Sprich: Trüp-to-faaaahn) „Trypto-was?“ schallte es durch die Runde und so holte Luisa einmal tief Luft, um ihr geballtes Happy-Food-Wissen preiszugeben.

„Es gibt Lebensmittel, die unsere Stimmung heben. Leider nur kurzfristig, aber immerhin. Und das liegt ganz klar am Tryptophangehalt! Es gibt natürlich noch mehr stimmungsaufhellende Komponenten, dazu kommen wir später! Trypthophan ist eine Aminosäure, die unsere Serotoninbildung ankurbelt, was wiederum für gute Laune sorgt. Ganz so einfach ist es aber nicht, denn nur in Verbindung mit Kohlenhydraten wird die Blut-Hirn-Schranke ausgetrickst und die Ausschüttung des Serotonins kann seinen Lauf nehmen …

Was das konkret bedeutet? Kombiniere tryptophanreiche Foods wie Parmesan, Eier, Fleisch, Hülsenfrüchte, Fisch oder Nüsse mit Kohlehydraten wie etwa leckeres Baguette, Pasta etc. und schon hast Du das perfekte Happy Food aus dem Teller. Schaut mal auf unseren gegrillten Fisch und das Baguette. Versteht ihr? Vollkornprodukte, Nüsse oder Naturreis vereinen Tryptophan und Kohlenhydrate in einem einzigen Lebensmittel. Praktisch, oder?

Die Sache mit den Kohlenhydraten ist übrigens auch ganz interessant: Es gibt die Theorie, die besagt, dass wir als Jäger und Sammler einfach nicht so oft an Kohlehydrate rangekommen sind. Wenn es diese dann doch mal in Verbindung mit Fett gab, wurden wir so richtig schön satt und waren, ja, so richtig happy. Und aus der Nummer sind wir bis heute nicht raus 😉 Also ich kann das total nachvollziehen. Was macht denn glücklicher als Pasta?“ 

„Die lieben Vitamine sind ebenfalls wichtig und da sind es besonders die Vertreter B3 und B6. Diese beiden spielen eine besonders wichtige Rolle für unser Nervenkostüm. Bananen und Spargel sind übrigens voll davon. Schaut mal auf unseren Spargelsalat! Bananabread, anyone? Aber es gibt auch noch andere Komponenten, die unsere Stimmung heben: Capsaicin aus der Chilischote oder das Gingerol aus dem Ingwer kurbeln durch ihre Schärfe die Endorphinproduktion an. Aber auch Folsäure und Kalium können ihren Beitrag zur Happiness leisten. Der andauernde Avocadotrend? Völlig verständlich, denn in Avocados wimmelt es nur so vor ungesättigten FettsäurenTryptophan, Vitamin B6 und Folsäure.“ 

„Schokolade macht auch glücklich, aber anders. Es sind zwar glücklich machende Stoffe enthalten (besonders in der dunklen), aber man müsste schon eine ganz Menge Schoki futtern, um den Effekt zu bemerken. Es sind vielmehr Gefühle, die in Verbindung mit Trost oder Belohnung stehen und unser Belohnungszentrum im Hirn aktivieren. Dann wird Dopamin ausgeschüttet und schon fühlen wir uns glücklicher. Wenigstens für einen Augenblick. Im Übrigen verhält es sich mit allen Lebensmitteln so, die wir gerne essen. Allein der Genuss des Lebensmittels lässt dann gerne das Belohnungszentrum in unserem Gehirn anspringen und macht uns somit kurz glücklich. Das gilt leider auch für ungesunde Sachen wie Fast Food, Chips & Co.“
 Unsere vier Freundinnnen schlemmen in freudigster Stimmung weiter und bestellen sich zum krönenden Abschluss einen Bananenspilt, den Bananen haben haben alles, was happy macht: B6, Magnesium, Kalium, Kohlenhydrate, Serotonin, Noradrenalin, Dopamin …. 😉 

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